Nachsorge Münster

25. November 2018

Mit 36 Teilnehmerinnen und Teilnehmern fand vom 24.11. – 25.11. 2018 ein Nachsorgewochenende für die Angehörigen des Anschlages am Kiepenkerl im Johanniter Gästehaus in Münster statt. Das Wochenende wurde von der Stiftung Katastrophen Nachsorge in Kooperation  mit der Opferschutzbeauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Weissen Ring durchgeführt.

Die Einladung erfolgte durch das Büro der Opferschutzbeauftragten, die Durchführung lag maßgeblich bei der Stiftung Katastrophen Nachsorge. Zum aktuellen Betreuungsteam gehörten: Sybille Jatzko, Christiane Gruber, Lars Tutt und Joachim Müller-Lange.

Der erste Tag war geprägt von einem internen Austausch der Angehörigen. Ausführlich wurden Traumafolgen erklärt und Fragen an die Expertenrunde vorbereit. Am nächsten Tag kamen Experten in die Runde, die die Fragen ausführlich beantworteten.

Der Expertenkreis setzte sich aus 10 Teilnehmenden zusammen:

  • der Opferschutzbeauftrage des Landes NRW
  • drei Vertreter des Weißen Ringes
  • der leitenden Vertreter der LVM Versicherung
  • zwei Vertretern des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
  • dem leitende Staatswalt
  • dem Leiter der Mordkommission
  • dem Dienstgruppenleiter der Polizei, der als Einsatzleiter eingesetzt war

In einer ersten Runde wurden die gemeinsam vorbereiteten Fragen gestellt und beantwortet. In einer zweiten Runde konnten in mehreren Gruppen individuelle Fragen erörtert werden und Einzelberatungen ermöglicht werden. Der Tag endete mit dem gemeinsamen Mittagessen in der Hoffnung, dass im April 2019 ein Folgetreffen möglich sein wird.